FAQs – häufig gestellte Fragen rund ums Thema Coaching

Anbei findest du kurze und prägnante Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Ziel ist es, dir eine erste Vorstellung von den Inhalten zu geben, was sie bedeuten oder wie ich es in Bezug auf meine Coachings verstehe. 

Wenn du mehr über einen Themenbereich wissen oder tiefer einsteigen möchtest, kontaktiere mich gerne. Zusätzlich werde ich diese Seite auch nach und nach weiter aufbauen und Links zu weiterführenden Informationen einfügen. 

Was ist ein Coaching?

Ziel eines Coachings ist es, dass du für dich Verhaltensweisen oder ein Selbstbild entwickeln kannst, mit dem du zufrieden bist. Entsprechend sind die Lösungsmöglichkeiten, die wir in einem Coaching gemeinsam entwickeln, auch immer individuell. Einer der Leitsätze im Coaching ist es, dass der Coachee die Lösung für sein Problem bereits in sich trägt und unbewusst kennt. Du bist der Experte für dein Thema und wie du es lösen kannst. Ein Coach ist Experte für den Prozess, um diese Lösungen sicht- und für dich umsetzbar zu machen.  

Bei welchen Themen oder Herausforderungen ist ein Coaching geeignet?

Geeignet für ein Coaching sind entsprechend alle belastenden Themen aus dem beruflichen oder privaten Alltag. Der Coach hat keine beratende Funktion. Er gibt dir auch keine konkreten Lösungswege vor, denn diese sind immer individuell und müssen entsprechend deiner persönlichen Bedürfnisse und dem Umfeld angemessen sein. Gemeinsam mit dem Coach entwickelst du individuelle Ansätze, wie du dein persönliches Ziel erreichen kannst.

Das Prinzip kommt einer Taxifahrt gleich. Auch hier gibst du das Ziel vor. Der Taxifahrer lenkt das Fahrzeug und steuert den Weg, der dich an dein Ziel bringt.

Wichtiger Bestandteil eines Coachings: die Zielklärung

Ein wichtiger Bestandteil eines Coachings ist die Zielklärung und -defintion. Häufig sind es erstmal nur Wünsche, die in ein Coaching getragen werden und einen Veränderungsprozess anstoßen. In diesem Fall erscheinen die Ziele noch etwas vernebelt und sind noch recht unkonkret. Der erste Schritt ist es, diese klar und für dich passend herauszuarbeiten. Der Prozess der Zieldefinition ist unheimlich wertvoll, er kann bereits entscheidende Schritte für eine Veränderung in Bewegung setzen und zu einer gesteigerten Zufriedenheit führen.

Messbare Teilziele pro Coaching-Einheit

Hierbei werden vor allem Ziele für einzelne Coaching-Einheiten definiert. Was genau möchtest du erreichen? Wie kann das gemessen werden? Woran merkst du, dass sich etwas verändert hat? Hierdurch werden nicht nur die Erfolge des Coachings an sich greifbarer, sondern übergeordnete Lebensziele in umsetzbare Teilziele heruntergebrochen.

Step-by-step kontinuierlich vorankommen

Eine Persönlichkeitsentwicklung und der Umgang mit Veränderungen oder Krisen ist ein Prozess, bei dem wir alle, auch wenn sie unterschiedlich lang oder in verschiedene Richtungen ausgeprägt sein können, die gleichen Phasen durchlaufen. Einzelne Phasen können nicht übersprungen, jedoch einfacher gestaltet werden. Das Herunterbrechen auf Teilziele ermöglicht ein Vorankommen Schritt für Schritt und das Erleben bzw. Wahrnehmen von Erfolgen auf dem Weg. Bei einer Prozessbegleitung durch ein Coaching kannst du kontinuierlich, einfacher und mit einem besseren Gefühl diese Phasen durchlaufen.

Personal Coaching, Life Coaching, Business Coaching

Es gibt viele verschiedene Bezeichnungen und Unterscheidungen in Coachings. Sehr häufig findet sich die Differenzierung oder Spezialisierung von Coaches zwischen Life Coaching und Business Coaching. Die Begriffe Personal, Persönlichkeits- und Life Coaching werden meist synonym verwendet. 

Was ist der Unterschied zwischen einem Personal und einem Business Coaching?

Business Coaching

Der Unterschied zwischen einem Personal und einem Business Coaching ist rein formell vor allem der Auftraggeber des Coachings. Bei einem Business Coaching wird das Coaching meist durch einen Arbeitgeber initiiert. Er gibt zu großen Teilen auch die Zielsetzung des Coachings vor – im optimalen Fall sind diese bereits zu Beginn des Coachings mit den Mitarbeitern abgesprochen und stimmen überein. Hierunter fallen Führungskräfte-Coachings, Team-Coachings und Mitarbeiter-Coachings. Klassische Aufträge können Teambildung, Konflikte, Stressmanagement oder das Finden der eigenen Rolle im Unternehmenssystem, sein. Zu unterscheiden ist dies klar von Beratungsaufträgen, bei denen inhaltliches Expertenwissen zu thematischen Bereichen wie Marketing oder Strategie vermittelt wird. 

Personal Coaching

Bei einem Personal oder Life Coaching ist der Coachee selbst der Auftraggeber. Wie oben bereits erwähnt, ist in einem Coaching der Prozess im Fokus – wie kommen wir auf Basis unserer Bedürfnisse, Ängste, Sorgen, Fähigkeiten usw. zu einem für uns erfüllenden Ziel. Somit ist es grundsätzlich nicht entscheidend, ob sich der Veränderungsprozess im beruflichen oder privaten Kontext vollziehen soll.

Beruf- & Privatleben: zwei Bereiche, die sich nicht einfach trennen lassen

Was jedem klar sein sollte ist, dass wir nur ein Leben haben. In diesem erfüllen wir unterschiedliche Rollen, sowohl privat als auch beruflich, dennoch sind wir im Kern immer die gleiche Person. Wir haben übergeordnete Grundbedürfnisse, Ansichten, Werte, die wir auf unterschiedliche Art in den einzelnen Rollen für uns versuchen zu erfüllen. Hierbei können die einzelnen Bereiche zwar einen unterschiedlichen Stellenwert einnehmen, z. B. wenn ein Mangel in einem Bereich über einen anderen kompensiert wird, in der Summe müssen sie für uns jedoch diese übergeordneten Aspekte erfüllen, sodass wir zufrieden sind und ein erfülltes Leben führen können.
Eine strikte Trennung zwischen beruflicher und privaten Rollen ist daher nicht möglich. Somit können in Coachings, die als Personal Coachings deklariert sind, berufliche Themen eine Rolle spielen und umgekehrt. In Business Coachings müssen daher auch immer persönliche Themen berücksichtigt werden.

Welche Methoden kommen bei einem Coaching zum Einsatz?

Es gibt unterschiedliche Ansätze, was oder wie in Coachings vorgegangen wird. Hierzu zählen bspw. der systemische Ansatz, Energie- oder Körperarbeit, Methoden aus der Gestalt-, Verhaltens-, Hypno- oder Kurzzeittherapie, der provokative Ansatz oder NLP, um nur einige wenige zu nennen. Häufig vermischen sich die Ansätze oder Grundhaltungen, die sich aus ihnen ergeben. Und auch innerhalb der Ansätze gibt es verschiedene Schwerpunkte und Ausrichtungen. Meist haben Coaches mehrere verschiedenen Ausbildungen und Ansätze in ihrem „Methodenkoffer“, aus denen sie sich bedienen können – je nachdem, was am besten zu dem Coachee und zum Thema passt. 

Die methodischen Ansätze sind jedoch nur ein Teilbereich, der darüber entscheidet, ob ein Coaching erfolgreich ist oder nicht. Jeder Coach wendet die Ansätze, die er in seinem Methodenkoffer hat, auf unterschiedliche Weise an. Und auch die Grundhaltung des Coaches spielt eine Rolle. Daher ist nicht nur der methodische Ansatz wichtig, sondern dass du einen Coach findest, der zu dir passt und bei dem du dich gut aufgehoben fühlst. 

Was bedeutet systemischer Ansatz?

Bei einem systemischen Ansatz wird die Person nicht isoliert von ihrem Umfeld, den Systemen in denen er/sie agiert betrachtet. Bei allem was wir tun, denken, fühlen stehen wir in wechselseitigen Abhängigkeiten zu anderen Menschen, mit denen wir interagieren. Andere Menschen reagieren auf Basis ihres (Erfahrungs-)hintergrunds auf unser Verhalten und umgekehrt. Der Fokus systemischer Ansätze liegt darauf, diese Interaktionen und wechselseitigen Abhängigkeiten zu beleuchten. Hierbei geht es jedoch nicht darum, Schuld zu suchen, sondern den eigenen Beitrag zu erkennen. Verändere ich mein Verhalten, so wird sich auch die Reaktion der anderen verändern und somit die  Interaktion – das gesamte System. Um eine Veränderung herbeizuführen müssen bestimmte Kriterien und Abhängigkeiten, die in den entsprechenden Systemen vorhanden sind, beachtet werden. Zu unterscheiden sind hierbei insbesondere wechselseitige Abhängigkeiten in Familien- und Unternehmenssystemen. 

Dies ist natürlich nur eine vereinfachte Darstellung dessen, was den systemischen Ansatz ausmacht. Es spiegelt jedoch den Kern und die Grundhaltung der Therapeuten und Coaches wider, die in anwenden.  

Was ist NLP?

NLP steht für Neurolinguistisches Programmieren. Es ist ein Kommunikationsmodell, das in den 70er Jahren entwickelt wurde. Die Ansätze und Methoden der besten Therapeuten aus den Bereichen der Gestalt-, Familien- und modernen Hypnosetherapie wurden analysiert, um herauszufinden, ob es Gemeinsamkeiten und Muster gibt, warum ihre Ansätze so erfolgreich waren. Entstanden sind hieraus die Techniken und Modelle des NLP, die seitdem auch kontinuierlich weiterentwickelt werden. Sie verbinden die wirkungsvollsten Ansätze und Methoden aus den unterschiedlichen Bereichen. Da sich diese Techniken als höchst wirksame Werkzeuge zur Erzielung von Verhaltensänderungen und einem verbesserten Verständnis von Kommunikation erwiesen, finden sie heute nicht mehr nur Einsatz in Therapien oder Coachings, sondern auch im Unternehmensbereich zum Beispiel in Trainings von Mitarbeitern oder Sales-Teams.  

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